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Spitze am Berggipfel!

Hier zeigt sich wieder der Spezialist für die außergewöhnlichen Aufgaben.

Wandsäge WM50 mit Aussicht

Hubschraubertransport der Seilsäge

WM50 in luftigen Höhen

Massiges Schnittgut

Hubschrauber hebt Betonblöcke ab

Der Wendelstein ist ein 1838 m hoher Berg im östlichen Teil der Bayerischen Voralpen. Da der Berg durch seine rd. 120 klaren Nächte wie geschaffen für observatorische Arbeiten ist, wurden dort die rund um die Uhr besetzte Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes sowie das Observatorium des Instituts für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität München errichtet, welches bereits seit Jahrzehnten im Einsatz ist. Gleichzeitig thront an dieser weithin sichtbaren Stelle die Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks.

Das 80-cm-Teleskop des Observatoriums aus dem Jahr 1987 wird nun durch ein neues Teleskop der 2-m-Klasse ersetzt, welches als zentrale Beobachtungsplattform der Universitätssternwarte München dienen wird. Es bekommt eine so genannte Weitwinkelkamera zur Abbildung von ca. 0,5 Grad des Himmels (Vollmonddurchmesser) sowie eine Mehrkanalkamera (optisch und nahes Infrarot) und Spektrografen für mittlere bis hohe Auflösung, um die kommenden wissenschaftlichen Projekte der Universitäts-Sternwarte München zu unterstützen.

Um dieses neue Teleskop aufstellen zu können, musste zuerst das alte Fundament des 80-cm-Teleskops entfernt und eine neue Unterkonstruktion errichtet werden. Der Auftrag für die dazugehörigen Rückbauarbeiten wurde einem EDT EURODIMA Kunden erteilt.

Eine besondere Erschwernis war, dass das Observatorium nur mittels der 1912 errichteten Zahnradbahn erreichbar ist, es dort jedoch nicht erlaubt ist, Maschinenteile oder Werkzeuge mitzunehmen. Darum blieb nur der spektakuläre, aber sehr kostenintensive Transport mittels Hubschrauber.

Um den benötigten Maschinenpark zur hochgelegenen Baustelle transportieren zu können, wurde ein Hubschrauber Bell 205 A1 T53/17A eingesetzt. Er zeichnet sich durch 1750 PS Leistung, 325l/h Verbrauch und 1500 kg Nutzlast aus. Er hatte umfangreiche Ausrüstung zur Baustelle zu fliegen, denn die folgenden Geräte wurden benötigt: zwei Kernbohranlagen, eine Hydraulikwandsäge WM50 mit Hydraulikaggregat HA150, eine elektropneumatische Seilsäge WB12S, ein Abbruchroboter sowie das passende Diamantwerkzeug in innovativer DURAMANT® Segmentqualität und mit SPACE WELDING Technologie.

Die Liftstation, die vom Wohnheim zum Observatorium führt, wurde um eine Etage gekürzt. Weiters wurden mehrere Deckenöffnungen und Türausschnitte mit der bewährten, stabilen hydraulischen Wandsäge WM50 und dem Hydraulikaggregat HA150 von EDT EURODIMA hergestellt.

Der Stahlbetonpylon des 80-cm-Teleskops, der bei einer Fläche von 1x1,5 m eine Höhe von 3,5 m hat, wurde mit der Seilsäge WB12S von EDT EURODIMA in 10 Teile zerschnitten. Jedes einzelne dieser Betonteile wog rd. 1.425 kg!

Die Bearbeitung (Zerstemmen und Verladen) des restlichen Betonfundaments mit 5 m Durchmesser und 2 m Tiefe erfolgte mit dem Abbruchroboter. Alle heraus getrennten Betonteile mussten mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Mit der leistungsstarken WB12S wurden 15 m² Seilsägeschnitt zügig durchgeführt. Die Wandsägearbeit betrug 40 m² Schnitt, welche bis zu 70 cm tief waren. Mit den DURAMANT® Diamantsegmenten und den Bohrkronen mit hochfester SPACE WELDING Technologie wurden 2 Bohrungen mit Ø 200 mm (6 m), 4 Bohrungen mit Ø 80 mm (4 m) und weitere Bohrungen mit Ø 80 bis 300 mm durchgeführt.

Da auf einer Seehöhe von über 1800 m nur bis maximal Ende September gearbeitet werden kann, war für die Umbauarbeiten ein sehr enges Zeitfenster vorgesehen. Eine reibungslose Durchführung ist dort sehr wetterabhängig. Faktoren wie das Wetter kann man nicht beeinflussen, andere schon: Auf die Verlässlichkeit von EDT EURODIMA Maschinen und Diamantwerkzeugen kann sich der Profi verlassen.